Von Santa Elena nach Manaus

Nach mehreren Kontrollen durch die Guardia Nacional und mehr als einer Woche in Santa Elena entschied ich mich dafür, die Grenze in RIchtung Süden nach Brasilien zu überqueren. Die Formalitäten waren schnell erledigt und schon stand ich im Örtchen Pacaraima auf der brasilianischen Seite. Auch hier blüht der Schwarzmarkt, doch sonst wirkt alles etwas beschaulicher und auch sauberer.

Über Boa Vista fuhr der Bus insgesamt 18 Stunden bis nach Manaus, wo ich am Morgen des 12.06. ankam. Gerade zum Beginn der Weltmeisterschaft in Brasilien.
Also wurde schnell die Hängematte aufgehängt und ab in RIchtung Fan-Fest, wo die Brasilianer dem WM-Auftakt frenetisch entgegen jubelten.
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Manaus selbst ist vor allem eine Wirtschaftsmetropole, viele Sehenswürdigkeiten gibt es nicht wirklich, wenn man mal vom Teatro Amazonas und dem Marktplatz absieht.

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Am Montag soll es dann mit dem Schiff weitergehen, 1 1/2 Tage auf dem Amazonas in Richtung Santarem, mal sehen, ob ich das schaffe, denn es wird schwer das Boot zu erreichen…

Insgesamt ist Brasilien allerdings ein absoluter Kulturschock nach den beiden sozialistischen Ländern Kuba und Venezuela. Alles ist im Überfluss vorhanden, aber auch die Preise sind auf einem völlig anderen Niveau

 

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