Fleisch, Fleisch, Fleisch

Egal, ob Argentinien, Uruguay oder Paraguay überall liegt der Geruch von Holz oder Holzkohle in der Luft. Überall stehen die Grills an den Straßen und wehen Rauchschwaden aus den Schornsteinen. Und überall gibt es natürlich Fleisch. Geggrillte Wurst, Steaks, Milanesas oder mit Fleisch gefüllte Empanadas, ich habe glaube ich noch nie so viel Fleisch gegessen wie hier. Es kostet nicht viel, ist von guter Qualität und hervorragend zubereitet. Für Vegetarier ist Südamerika wirklich nicht das Wahre, man findet zwar das ein oder andere fleischlose Gericht, doch die Auswahl ist mehr als dürftig.
Und trotz des ganzen Fleischkonsums habe ich es irgendwie geschafft meine Abnehmziele schon fast zu erreichen. Bikinifigur, ich komme! 🙂

Zu wenig Zeit in Cordoba

Der Ticketkauf für die Strecke nach Posadas schon in Roasario war definitiv ein Fehler. Zu meiner Rechtfertigung: Es gab nur noch 2 Tickets und ich wollte für die lange Fahrt unbedingt einen vollausklappbaren Sitz haben um wenigstens ein bischen schlafen zu können.
Schon als ich in Cordoba ausstieg, es war morgens um sieben Uhr, gefiel mir die Stadt irgendwie. Es war ein subjektives Gefühl, dass sich später einfach bestätigte. Trotz der mehr als einer Million Einwohner geht es in Cordoba sehr ruhig zu und die kolonialen Bauten, die geschäftige Fußgängerzone, sowie die Menschen machen Cordoba zu einem schönen Fleckchen, an dem ich gerne länger geblieben wäre. Aber nun heißt es die Zeit zu nutzen un die Stadt zu erkunden.
Cordoba ist die erste Stadt, in der sich der indigene Einfluss verstärkt bemerkbar macht, sowohl in der Kultur, in der Musik, im gesamten Straßenbild. Das macht mich noch mehr neugierig auf Salta, wo eben dieser Einfluss noch größer sein soll.

 

P.S. neue  Bilder für Argentinien und Uruguay 🙂

In Montevideo angekommen

Von Colonia bis Montevideo, der Hauptstadt Uruguays sind es nur 3 Stunden mit dem Bus und wenn man erstmal da ist, kann man gleich in die Stadt eintauchen. Das Stadtzentrum ist nicht gerade groß, so dass alles bequem zu Fuß zu erreichen ist. Generell wirkt alles ein wenig kleinstädtisch, große Sehenswürdigkeiten sind rar und jedes zweite Geschäft scheint eine Wechselstube zu sein. Ansonsten sind hier alle Menschen extrem gut gekleidet, extrem freundlich und sehr höflich. Völlig ungewohnt für mich als Berliner. Dazu ist die Stadt, nein das ganze Land noch sehr sauber. Es hat etwas provinzielles, aber doch sehr schönes. Das Wetter ist selbst im Winter mild und ich bin mir sicher, wäre die Entfernung nicht so groß, wäre das Land voll mit deutschen Rentnern, so gut lässt es sich hier leben.

Mit der Fähre nach Uruguay

Nach vier Tagen in buenos Aires geht es schon weiter…
Ich habe in Brasilien doch mehr Zeit verbracht, als ursprünglich geplant, aber es war ja auch WM 🙂
Und von Buenos Aires bietet es sich einfach an, mit der Fähre nach Uruguay zu reisen. Da es aber günstiger ist, erst nach Colonia del Sacaramento überzusetzen und den Rest per Bus zu bewältigen, habe ich mich dafür entschieden. Außerdem ist Colonia ein wirklich hübsches Städtchen, dass es geschafft hat, sich seinen Charme trotz der Touristen zu bewahren. Allerdings ist der Ort doch so klein, dass man nach wenigen Stunden wirklich alles gesehen hat, so dass es morgen schon nach Montevideo weiter geht.
Das soll es mit Argentinien aber noch nicht gewesen sein, mal sehen, wie ich das schaffe, ohne zu viel Zeit zu verlieren 🙂

Die Route, Bildergalerie, Daten & Fakten