Agra und das Taj Mahal


Entgegen der Planungen 1-2 Nächte in Agra zu verweilen, brachte mich die etwas geringe Verfügbarkeit der indischen Züge dazu, einen Tagestrip nach Agra zu unternehmen, denn das Taj Mahal stand für mich definitiv auf dem Pflichtprogramm. Und da war es dann, das Taj Mahal mit seiner weltberühmten Grabstätte. In Wirklichkeit genauso, wenn nicht noch mehr, beeindruckend, wie auf den vielen Bildern. Und da heute der Welttourismustag ist, musste ich nicht mal Eintritt zahlen und super voll war es auch nicht. Das Taj Mahal ist dann natürlich auch das Titelbild für die Galerie der Bilder aus Indien geworden. Weiterhin konnte ich dort Postkarten kaufen und noch das Fort von  Agra, wo der Moghul, der das Taj Mahal aus Liebe zu seiner verstorbenen Frau erbaute, eingesperrt wurde. Und dies von seinem eigenen Sohn, der nach der Macht im riesigen Reich strebte.
Und da Agra nun nur im Rahmen eines Tages besichtigt wurde, geht es morgen dann direkt per Zug von Delhi nach Varanasi

Die Website ist auch wieder auf dem neuesten Stand.

Trincomalee und dann der Bus!

Von Jaffna ging es relativ bequem per Zug und Bus nach Uppuveli, einem kleinen Badeort nördlich von Trinkomalee im Nordosten Sri Lankas.

Das kleine Dorf macht einen wirklich symapthischen Eindruck, das Essen, vor allem Seafood ist großartig und auch eine tolle Unterkunft hatte ich gefunden. Doch leider nur für eine Nacht, denn am nächsten tag war sie leider schon ausgebucht.

Und dann machte ich einen folgenschweren Fehler: Mich überkam der Übermut und ich begab mich auf eine 13 stündige Odyssee mit Bussen bis zur Südküste Sri Lankas. Das schlimmste war dann auch der letzte Bus, der für mich 6 stündiges Stehen und einen schönen Schlag, gegen den Knöchel, der mich sofort Humpeln ließ, bedeutete.

Erschöpft angekommen blieb mir auch nur eine eher schlechte Unterkunft, wo ich erst nach längerem Betteln etwas Wasser angeboten bekam. Also nix wie weg hier, in Richtung Nationalpark, ich will Elefanten sehen!

Übrigens, neue Bilder sind hochgeladen und die Postkarten sind nun auch endlich verschickt.

Probleme bereitet das Visum für Indien, da muss ich noch ein wenig dran arbeiten 🙂

Erst zum Sigiriya und dann weiter nach Norden

Der Felsen des Sigiriya mit den Ruinen des einstigen Königspalastes ist wohl das bekannteste Wahrzeichen Sri Lankas. Dementsprechend gut ist die touristische Infrastrutur ausgebaut und die Preise dementsprechend hoch. Aber er ist schon eindrucksvoll, dieser riesige Stein, der sich mit seinen Wandmalereien praktisch senkrecht aus der zentralen Ebene erhebt. Drumherum die Ruinen, bzw. eigentlich nur noch die Grundmauern der antiken Stadt.

Nach einem schnellen Aufstieg, einem grandiosen Ausblick zog es mich aber dann doch weiter Richtung Norden und nach einigen Busfahrten erreichte ich gegen Abend Anuradhapura.

Somit ist auch das passende Titelbild für die Galerie gefunden und alle Bilder, die bisher gemacht wurden sind online. Des Weiteren sind die Postkarten geschrieben und die Website auf dem neuesten Stand! Heute war ich fleißig 🙂

Mit dem Motorrad den Mekong entlang

Eigentlich sollte es ja alles ganz anders sein. Seit meiner Flussfahrt auf dem Amazonas von Manaus nach Belem wollte ich etwas Ähnliches auch in Asien tun. Nämlich per Boot den Mekong hinab reisen. Allerdings ist das nicht wirklich möglich. Weder von Luang Prabang nach Vientiane, noch von dort aus in südlicher Richtung flussabwärts. Es gibt einfach keinen regelmäßigen Bootsverkehr mehr auf dem Fluss. Ein paar Fischer sitzen noch auf ihren Booten und hier und da gibt es eine Fähre, die den Fluss überquert, aber mehr ist nicht möglich, wenn man kein ganzes Boot chartern oder an einer überteuerten Flusskreuzfahrt teilnehmen möchte.

Von Luang Prabang ging es also per Bus durch die Berge nach Vientiane. Das war zwar landschaftlich sehr schön, aber der „VIP“-Bus sehr unbequem und er gab fast 100 km vor dem Ziel auch noch den Geist auf.

Die Straße von Vientiane südwärts verläuft direkt am Mekong, also entschied ich mich dafür, die Strecke wieder auf dem Motorrad zurückzulegen und so die Landschaft zu genießen. Zur Rechten schlängelt sich der Mekong entlang und auf der linken Seite erheben sich pittoreske Berge und Karstfelsen. Ein weiteres Highlight sind natürlich auch die freundlichen, überraschten und winkenden Menschen, die einem auf der Fahrt begegnen.

Doch auch hier verlief die Fahrt nicht ganz ohne Zwischenfall. Die zweite Honda Win machte plötzlich komische Geräusche und wir mussten bei einem Mechaniker Halt machen. Innerhalb von 45 Minuten wurde das Kugellager gewechselt und die Maschine war wieder fit und dazu noch schneller als zuvor. Gekostet hat der Werkstattaufenthalt ganze 6 Euro. Kein Vergleich zu europäischen Maßstäben.

Am Ende des Tages gab es zur Belohnung einen fabelhaften Sonnenuntergang und kurz nach Einbruch der Dunkelheit war das Etappenziel Savannakhet erreicht. Hier kann man einen Tag ausruhen und danach den Weg nach Pakxe in Angriff nehmen. Alles in Allem ist Laos bisher sehr angenehm zum Motorrad fahren. Es gibt nicht zu viel Verkehr, die Straße ist gut ausgebaut und die anderen Fahrer sind größtenteils sehr rücksichtsvoll. Dazu gibt es an jeder Ecke Tankstellen und Mechaniker, so dass man im Zweifelsfall immer recht schnell HIlfe bekommt, wenn man sie braucht.

Den heutigen Ruhetag nutze ich dann auch um die Website mit Route, Bildergalerie und Daten und Fakten zu aktualisieren. Danach kümmere ich mich ums Motorrad, das heißt Tanken und Ölwechsel.

Die Postkarten in die Heimat sind auch schon lange verschickt! 🙂

In den Gassen von Hanoi

Es soll erstmal nur ein Tag sein, den ich in Vietnams Hauptstad Hanoi verbringe. Dann geht es weiter zur Ha-Long Bay und nach Sapa. Doch danach will ich hier unbedingt noch ein bis zwei Tage verbringen.

 

 
Denn Hanoi gehört zu den Städten, die mir gleich vom ersten Augeblick an gefaallen. Es ist bunt, lebendig und quirlig, das merkte ich schon bei der Ankunft am gestrigen Abend. Und auch heute hat sich der Eindruck verstärkt. Doch ein weiterer großer Vorteil Hanois (z.B. gegenüber Bangkok) ist, dass sehr grün mit verhältnismäßig sauberer Luft ist. So kann man durch die verwinkelten Gassen der Altstadt schlendern, guten Kaffee trinken und ein paar Meter weiter unter schönen Trauerweiden am schattigen Ufer eines der innerstädtischen Seen sitzen.
Etwas vorsichtig sollte man bei den unzähligen Straßenverkäufern und Schuhputzern sein. Sehr schnell sind sie einem auf den Fersen und wollen für aufgedrängte Dienstleistungen gleich Wucherpreise verlangen. Also gleich abwimmeln und nicht auf Souvenirfotos oder Sonstiges einlassen, dann klappt das schon.

Briefmarken und ein paar der Postkarten sind auch gekauft, so dass ich wieder ein paar Grüße in die Heimat absenden kann.

3 Nächte in Phnom Penh

Nach über 500 km Fahrt mit dem Tuktuk von Battambang über Siem Reap und Kampong Thom war nun endlich Phnom Penh erreicht. Eine quirlige Millionenstadt mit einem Verkehr, der sehr an geordnetes Chaos erinnert. Im Gegensatz zu Bangkok, dass mir ständig viel zu gestresst und teilwiese sogar aggressiv vorkam, mag ich Phnom Penh wirklich gerne. Trotz der unzählichen Motorroller, der fehlenden Gehwege und den einigen Ecken, die echt übel stinken 🙂

Doch außer dem üblichen Sightseeing, Trinken, Postkarten schreiben und Erledigungen machen stand im Phnom Penh auch wieder ein ernstes Thema auf dem Plan:

Die Besichtigung zweier der Stätten an denen die Khmer Rouge in den 1970er Jahren so großes Unheil verursachten, dass das Land und vor allem seine Bevölkerung bis heute darunter leidet.

Zuerst besuchten wir das Tuol-Sleng-Museum. Eine ehemalige Schule, die unter den roten Khmer zum Gefängnis oder eher KZ umgewandelt wurde. Hier wurden die Biographien derer, die hier eingesperrt wurden aber auch derer die hier arbeiteten aufgezeigt. Dazu hatte man Einsicht in die alten Zellentrakte und selbst die Folterinstrumente wurden aufgestellt.

Am nächsten Tag stand dann die Besichtigung der Killing Fields am Rande von Phnom Penh an. Diese Killing Fields verteilen sich über das ganze Land und sind Orte des Schreckens, die bis heute an die Zeit erinnern als Millionen Kambodschaner auf grausamste Art und Weise ihr Leben verloren.

Kurze Zwischenmeldung aus Neuseeland

Dadurch, dass ich nur mit einer örtlichen SIM-Karte im lädnlichen Neuseeland unterwegs bin und das WLAN hier mehr schlecht als recht funktioniert gibt es nur ein kleines Lebenszeichen von der Nordinsel dieses schönen Landes.

Dieser Beitrag soll aber durch einige Updates noch wachsen, mal schauen ob das was wird.

Hier mal ein kleiner Anfang: Von Auckland ging es gleich in den Camper, der die nächsten 2 Wochen als fahrbarer Untersatz und Schlafstätte zugleich dienen sollte. Ein herrlicher Außengrill, gegen den ich mich zuerst gewehrt hatte macht das Gefährt dazu noch zu einer wunderbaren Kochstation!
Als erstes Ziel nach Auckland wurde die Halbinsel Coromandel ausgemacht, von dort aus ging es dann gleich weiter nach Matamata, das durch die Filmkulissen für das Auenland im Film „Herr der Ringe“ berühmt wurde. Eine Besichtigung kostete allerdings 75 Dollar, womit sich das Thema dann auch sehr schnell erübrigte und stattdessen Rotorua angesteuert wurde. Von dort aus ging es dann in die eigentliche Hauptstadt Neuseelands, nach Wellington.

Dort stieß ich das erste mal auf die Neuseelandische Nationalparkverwalting, die unzählige Campingfllächen, meist idyllisch gelegen, für schmales Geld (5-10 Euro) zur Verfügung stellt. Ein Tipp, den ich jedem nur ans Herz legen kann!

Von Wellington ging es per Autofähre (vor dem verladen hatte ich unbegründeter Weise ein wenig Bammel) nach Picton auf der Südinsel. Dort ist das Klima gleich ein wenig kühler und man fühlt sich an Skandinavien erinnert.
Karikoura, der zweite Stopp ist ein herrlicher Ort um Seelöwen, Albatrosse, Delfine und natürliche Wale zu beobachten. Schon wenige Minuten nach dem das Boot fürs Wale Watching den Hafen verlassen hatte, bekam man den ersten Pottwal und später sogar einen riesigen Blauwal zu Gesicht!

Am nächsten Tag ging es zum Franz Josef Gletscher, der größte Gletscher, den ich bisher gesehen habe, aber das soll nicht viel heißen. Leider ist auch dieser Gletscher stark auf dem Rückzug, so daß das Betreten nur noch nach einem vorherigen Helikopterflug an den Rand des Gletschers möglich ist.

Nach der Beischtigung des Gletschers ging es dann direkt nach Queenstown, dem Fun-Sport Mekka Neuseelands, wenn nicht gar der Welt.

 

Eine kleine Anmerkung zum Autofahren gibt es noch: Der Linksverkehr ist erstaunlich gut zu bewältigen. Allerdings hat es mich doch 2 mal, zu Beginn der Fahrt auf die rechte Seite verschlagen, was Dank der Rücksicht und der Freundlichkeit der Neuseeländer allerdings nicht wirklich gefährlich wurde. Es ist nur ungewohnt „falsch herum“ in einen Kreisverkehr einzufahren und davon gibt es, neben unzähligen Schafen und Rindern in diesem Land auch so einige 🙂

 

Die Route, Bildergalerie, Daten und Fakten usw. wurden auf den neuesten Stand gebracht und die ersten Postkarten sind auch schon unterwegs 😉

Vom Chaos auf Samoa ins entspannende Vanuatu

Durch eigene Blödheit und Verschlafenheit (Kontaktlinsen verloren, Datum verpeilt) wurde aus der Inseltour im eigenen Mietwagen auf Samoa erstmal wenig, genau genommen gar nichts. Stattdessen hieß es dann den eigenen Frust möglichst gut wegstecken und die Sonne mit kalten Drinks genießen, bevor es dann per Flieger weiter ging.

Das nächste Ziel hieß dann Vanuatu, mehrmals wurden die Bewohner zum glücklichsten Volk der Welt ernannt und die Insel ist auch ein tropisches Paradies, wenn denn das Wetter mitspielt! So ging es dann im Regen per Zip Line durch die Baumwipfel und über 90 Meter tiefe Schluchten und am letzten Tag konnte man beim Schnorcheln dank Sonnenschein auch einiges erkennen. Dazu wartete Vanuatu mit einem weiteren kleinen Highlight auf: Ein Unterwasserbriefkasten, zu dem man hinabtauchen musste um seine Post einzuwerfen. Allerdings kostete eine wasserfeste Karte 4 Euro, so dass ich davon nur wenig Gebrauch gemacht habe 😉

Wieder auf Achse…

Nach mehr als einem Monat in der kalten Heimat im vorweihnachtlichen Berlin ging es endlich wieder los. 22 Stunden im Billigflieger über Dublin, erst über den großen Teich nach Bosten und von dort aus direkt nach San Francisco an der Westküste der USA.

Dort kann man dann das Weihnachtsfest auch bei angenehmen 18 Grad und strahlendem Sonnenschein erleben. Zudem gibt es ja noch die Sehenswürdigkeiten: Golden Gate Bridge, Alcatraz und natürlich die weltberühmte Cable Car. Mit Letzterer geht es dann auch bergauf – bergab über die Hügel der Stadt, durch China Town, an den Hafen und in die weniger schönen Gegenden, wo auch die Unterkunft gelegen ist 🙂

Einen kleinen Wermutstropfen gab es dann doch, denn bei der Ankunft des letztens Fliegers mussten wir festsstellen, dass sämtliches Gepäck verloren gegeangen ist. Es wurde zwar schon nach einem Tag in die Unterkunft geliefert, doch dafür war es triefend nass…

Bilder davon, sowie natürlich ein Update der gesamten Website findet Ihr in den entsprechenden Kategorien. Ansonsten wünsche ich Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage! Erste Postkarten sind auch unterwegs 🙂

Am Ziel in Cartagena

Nach 6 Monaten Reise quer durch Südamerika, nach endlosen Busfahrten, Zugetappen und Bootstouren sowie einigen Flügen bin ich endlich wieder am Atlantik angekommen.
Cartagena war immer das Ziel, das ich mir auf den Karten während der Planungsphase markiert habe und irgendwie, trotz einiger Stolpersteine habe ich es dann auch tasächlich geschafft.

Und die Belohnung kann sich wirklich sehen lassen: eine wundervolle Altstadt in alter kolonialer Pracht und dazu sommerlich warme Temperaturen, wie man sie in Bolivien schmerzlich vermisst hat.
Cartagena mag zwar ziemlich touristisch sein, dafür gibt es alles, was man braucht: eine ordentliche Unterkunft, gutes Essen und selbst Postkarten lassen sich finden (ich brauch aber ganz dringen Briefmarken).

Aus Kolumbien gibt es nicht viele Bilder, da uns der etwas merkwürdige Empfang am Flughafen, dann doch etwas in Abwehrhaltung hat gehen lassen. Aber nun ist ja erstmal alles gut und morgen gehe ich mal an den Hafen auf Fotosafari. Dennoch ist Galerie für Kolumbien it den ersten Bildern online und ich werde mich im Laufe des Tages noch um ein Update der kompletten Seite kümmern.