Die Tempel von Angkor

Angkor Wat in Kambodscha ist als Weltkukturerbe und riesige Tempelanlage wohl vielen Menschen ein Begriff. Doch es bildet nur einen Teil der riesigen Tempelanlagen rund um Siem Reap. Für 20$ Eintritt kann man alle Anlagen an einem Tag besuchen. Das ist ein ziemlicher Marathon und es empfiehlt sich, dies mit einem eigenen fahrbaaren Untersatz zu tun, denn allein eine Fahrt bis zum Ticket-Office verschlingt 10$ an Fahrtkosten. Verhandlungsspielraum gibt es dabei wenig. Und wenn man dann noch von Tempel zu Tempel fahren will, kann das leicht 50$ und mehr kosten. Also nicht von irgendwem abschrecken lassen und selber fahren!

Die Tempelanlagen selbst, mit den sie umgebenden künstlichen Seen und Kanälen geben einen Eindruck über die einstige Größe und den Fortschritt des vergangenen Khmerreiches, dessen Mittelpunkt damals Angkor bietete. Manche Tempel sind in gut erhaltenem oder restauriertem Zustand, andere wirken als würden sie jeden Moment in sich zusammen fallen. Die umgebende Regenwaldvegetation ist allseits auf dem Vormarsch und erobert sich Stück für Stück zurück, wo sie nicht durch den Menschen daran gehindert wird. Wer also immer mal das Gefühl haben wollte einen Dschungeltempel zu besuchen ohne sich vorher mehrere Stunden oder gar Tage durch den Regenwald zu schlagen, der kann dies in den Anlagen um Siem Reap ohne Weiteres tun.

Es sind zwar viele Besucher in der Anlage, doch diese ist so groß, dass man sich nicht gegensseitig auf die Füße tritt, wie es zum beispiel in Peru bei Machu Picchu der Fall ist.

Nach einem Tag voller Tempel und antiker Kultur ist jetzt erstmal ein Tag zum Ausspannen nötig, bevor die Reise in Richtung Pnom Penh weiter geht, mal schauen ob unser fahrbarer Untersatz auch diese Strecke durchhält.

Das Internet ist jetzt wieder etwas besser, so dass die Website wieder auf den neusten Staand gebracht werden kann und die Bildergalerie von Kambodscha endlich online ist. Viel Spaß beim schauen!

Nichts wie raus aus Iquitos…

Bei unserer Ankunft in Iquitos war uns beiden sofort klar….
Nichts wie raus hier! Iquitos ist zwar tropisch warm, wie ich es mag, jedoch auch laut, dreckig und voller dubioser Typen, die einem allen möglichen legalen und vor allem illegalen Dreck andrehen wollen. Und wenn man dann noch einsehen muss, dass der Plan nach Leticia zu kommen erstmal gescheitert ist, will man nur noch weg.
Also ab zum Flughafen, dort notfalls einen Flug buchen oder esser noch, per W-LAN im Internet eine billigere Alternative finden.
Der Flughafen von Iquitos besitzt leider keinen Verkaufsschalter von irgendeiner Airline und auch kein Café mit W-LAN. Also wieder zurück in die Stadt ins Büro von LAN. Die Airline möchte dann für einen Flug ins nahegelegene Ecuador gerne 2000 Dollar pro Person. Aber nicht mit uns! Lieber doch noch eine Nacht in Iquitos und am nächsen morgen für einen Bruchteil des Preises an die peruanisch-ecuadorianische Grenze (Piura). Von dort mit einem Bus 290 km über Serpentinen nach Loja in Ecuador und dann ins Flugzeug nach Quito. Sehr viel anstrengender aber auch sehr viel billiger. Ein perfekter Plan (leider stammt er nicht von mir, Danke Juscha!) 🙂

Jetzt entspannen wir erstmal ein paar Tage in Ecuadors Hauptstadt und wissen, das finale Ziel rückt immer näher!

Die Website wird auf den neuesten Stand gebracht und bald folgen hoffentlich auch Bilder aus Ecuador!

Iquitos, der Amazonas und die Sonne

Mit Bus und Flugzeug ging es nach Iquitos, die größte Stadt der Welt, die über Land nicht erreichbar ist, liegt am Oberlauf des riesigen Flusses mitten im Regenwald. Schnell wieder eine Hängematte gekauft, etwas Wasser dazu und nichts wie ab aufs Boot, denn noch am selben Abend sollte die 3 tägige Reise nach Santa Rosa bzw. Leticia beginnen.

Da ich ja schon einmal per in der Hängematte auf dem Amazonas gereist bin, wusste ich, dass es zwar anstrengend, aber doch auch sehr schön werden sollte. Doch diesmal war leider vieles anders. Kein geselliges Beisammensein mit den anderen Reisenden, dafür viele argwöhnische Blicke, das Essen war mehr als nur dürftig und generell vermittelte mir die Reise auf dem Boot ein eher ungutes Gefühl, das soweit ging, dass ich, anders als sonst, sogar mit meinen Wertsachen in der Hängematte geschlafen habe.

So entschieden wir uns am nächsten Morgen in einer winzigen Siedlung namens Pebas auszusteigen und das Schnellboot zu nehmen. Doch leider erfuhren wir, dass das gewünschte Boot mit einem Motorschaden festsitzt und wir damit auch.
Nach einigen Verhandlungen haben wir es dann geschafft zwei Notplätze auf einem Speedboat zurück nach Iquitos zu ergattern. Alles erschien uns besser, als eine Nacht in Pebas zu verbringen. Und so betraten wir eine kleine Nußschale, die wir uns mit 5 anderen Passagieren, mehreren Hühnern und einem Tapir teilen mussten
Die Notsitze auf dem Speedboad lagen natrülich in der prallen Sonne und 4 Stunden später, bei der Ankunft in Iquitos, wussten wir auch ganz genau, das wird der Sonnenbrand unseres Lebens, die Auswirkungen spüren wir jetzt noch.

Huch, doch 2 Nächte in Trujillo

Eigentlich hätten die Busfahrpläne einen Expressbesuch durchaus möglich gemacht: morgens ankommen, eine Nacht bleiben und dann abends wieder abdüsen. Theoretisch genug, um sich das warme Trujillo einmal anzuschauen und sich dann wieder auf die Reise zu machen. Zu mal „Chan Chan“, die eins weltgrößte Lehmziegelstadt der Welt nicht auf dem Programm steht. Davon habe ich nun wirklich genug gesehen und mich interessiert doch eher das schöne Virtel um die Plaza de Armas.
Doch durch Zufall, ein Missgeschick oder was auch immer, sind aus einer Übernachtung doch zwei geworden. Und das ist auch gut so! Ein wenig Erholung zwischen den Busfahrten muss hal auch sein und die erste Nacht begann durch Feiern anläßlich der stattgefundenen Wahlen doch eher laut und dröhnend als erholsam.

Morgen Abend soll es dann gestärkt in den Nachtbus nach Lima und von dort aus per Flieger nach Iquitos gehen. Die größte Stadt der Welt, die nicht von Land aus erreicht werden kann. Und dann noch einmal Amazonas, aber diesmal am Oberlauf!

Die wichtigsten Postkarten sind verschickt, die Website, inklsuive Daten und Fakten sowie Bilder, wird in den nächsten Minuten auf den neuesten Stand gebracht 🙂

4 Tage und 3 Nächte in Lima

Nach der ersten Schrecksekunde, ich hatte meinen Rucksack im Taxi liegen gelassen, aber glücklicherweise wieder bekommen, ging es darum, es sich in Lima etwas bequem zu machen und vom anstrengenden Programm etwas z erholen.
Für mich persönlich hatte Lima, außer guten Unterkünften, leckeren Restaurants und Supermärkten, wo man sogar Limited Editions seines Lieblingswodkas zu kaufen bekommt, nicht viel zu bieten.
Das Wetter war diesig, die Architektur hat man überall schon gesehen und die Verkehrswege meist völlig verstopft. Miraflores, das recht sichere Viertel, direkt an der Küste ist zu dem enige Kiloemter vom historischen Zentrum entfernt und nicht wenige Taxifahrer lehnen eine Fahrt mit Blick auf die Strecke einfach ab.
Für mich hat Südamerika defnitiv schönere Hauptstädte!

Über die Nazca Linien zur Laguna Huacachina

Das war anstrengend!
Wieder im Nachtbus, diesmal von Arequipa nach Nazca. Der Ort selbst ist staubig, heiß und hat wenig zu bieten. Außer eben die nahegelegenen Linien präkolumbianisdcher Zeit, die der Menschheit bis heute Rätsel aufgeben. Nach einem kurzen Frühstück, das eigentlich nur aus Kaffee und Saft besteht geht es direkt zum Flughafen und dann mit einer kleinen Cessna hinauf in die Lüfte.
Das auswärtige Amt warnt zwar ausdrücklich vor Flügen von diesem Ort, doch auch diesmal entlarvten sich die dortigen Angaben als Übertreibungen und Panikmache. Auf Anhieb fanden wir einen guten Anbieter mit gut gewarteten Maschinen und einem tollen Piloten, der uns in gekonnten Manövern so über die Linien und Formen flog, dass jeder im Flugzeug die Chance hatte, alle wichtigen Formationen zu erspähen. Leider sind mir kaum gute Fotos gelungen, so dass der Beitrag zur Bildergaleride diesmal etwas schmal ausfällt.

Nach dem schönen und sicheren Flug, der dazu auch günstiger als erwartet war ging es direkt zum Busterminal und weiter. Denn wie schon beschrieben, hat Nazca nicht wirklich viel zu bieten.

Nach weiteren zweieinhalb Stunden Busfahrt endete die anstrengende Tour in der Oase Huacachina, nahe Ica, wo wir den Abend ausklingen ließen.
Jetzt ist aber auch Schluss mit diesem Beitrag, ich versuche noch die Seite auf den neuesten Stand zu bringen und dann geht es ab auf die Dünen zum Sandboarden 🙂

Die weiße Stadt Arequipa

Nach einer anstrengenden Nachtbusfahrt kamen wir morgens ziemlich gerädert in Arequipa an. Das Hostel, das wir uns vorher ausgeguckt haben entsprach leider ganz und gar nicht unseren Erwartungen (und den Versprechungen im Internet), so dass wir uns kurzentschlossen direkt an der Plaza de Armas einquartiert haben und von dort aus das historische Zentrum erkunden wollten. Schon vor unserer Ankunft haben wir uns nach Arequipa gesehnt; wärmere Temperaturen, gutes Essen und eine geringere Höhe… Und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht, schon am ersten Tag liefen wir im T-Shirt durch die Fußgängerzone und speisten abends in einem traumhaften Restaurant. Insgesamt ist Arequipa zwar sehr touristisch und voller Reiseagenturen und Touranbieter, aber dennoch lässt es sich entspannt in der Stadt umherschlendern und abends ein oder zwei Drinks schlürfen 🙂

Auch die große Markthalle im Stadtzentrum ist absolut einen Besuch wert. Von ungeahnten Kartoffelsorten, über fast schwarzen Mais bis hin zu rieseigen Obstständen gibt es dort alles, was dem Gaumen Freude bereitet.
Am letzten Tag in Arequipa landete zum Mittagessen nocheinmal mal Meerschweinchen auf einem unserer Teller, diesmal allerdings komplett: Mit Füßen, Krallen, Kopf und Gesicht. Ich aß ein Stück Rindfleisch 😉

Rückkehr nach Cusco

Nach dem spektakulären aber auch anstrengenden Besuch in Machu Pichu geht es für 2 Tage zurück nach Cusco, um sich die Stadt noch einmal mit etwas Zeit anzuschauen, durch die engen Gassen zu schlendern und an der Plaza gemütlich einen Kaffee zu schlürfen. Und auch für meinen geliebten Hassi, der in Bolivien abhanden gekommen ist, habe ich einen Ersatz bekommen. Danke Juscha! 🙂

Gesucht und gefunden haben wir natürlich auch den berühmten 12 eckig behauenen Stein, der noch aus Inkazeiten stammt:

Weitere Bilder von Machu Picchu und Cusco gibt es natürlich in der Galerie.

In der Ruinenstadt Machu Picchu

Am 20.09. machten wir uns erst per Autotransport und dann per Zug über Ollaytantambo in Richtung Machu Picchu auf. Da frühere Zugtickets leider vergriffen waren, kamen wir erst spät abends in Aguas Calientes, dem Dorf, welches am nächsten an der Berühmten Stätte liegt, an. Da es aber noch 1-2 kurze Drinks zur Ankunft gab und am folgenden Tag die Wolken doch sehr tief hingen und sogar Regen einsetzte, entschieden wir uns, erst am 22.09 Machu Picchu zu erklimmen. Mit dem Wetter hatten wir leider nicht mehr Glück am Vortag, doch ein paar schöne Schnapschüsse dieser atemberaubenden Anlage sind uns dennoch gelungen. Was soll man mehr zu Machu Picchu schreiben, was nicht alles schon gesagt wurde? Es ist halt ein absolutes Pflichtziel bei jedem Peru Besucch und die umständliche Reise definitiv wert!


Nach einem anstrengenden Tag ging es dann wieder per Zug und Auto nach Cusco, welches wir uns nun anschauen wollen. Außerdem gilt es jetzt auch mal wieder dringen Wäsche zu waschen und dann ein paar Tage in Arequipa, dem nächsten Ziel auszuspannen.

Mehr Bilder gibt es natürlich in der Galerie, der Rest der Webssite wird in den nächsten Tagen aktualisiert.

Mit dem Zug nach Cusco

Da es auch von Puno nach Cusco einen Zug gibt und dieser fast täglich die Strecke bedient, haben wir uns trotz der hohen Ticketpreise (dafür gab es großen Komfort und Mittagessen inklusive) dazu entschieden mit der Bahn ins Zentrum des ehemaligen Inkareiches zu fahren. Nach der Überwindung eines Passes auf etwas über 4000m Höhe ging es an majestätischen Gipfeln, rauschenden Flüssen und bewirtschafteten Kokafeldern hinab ins Tal von Cusco auf etwa 3300m. Cusco soll uns als Ausgangsort für die Tour zum legendären Machu Picchu dienen. Die Fotos, die auf der zehnstündigen Bahnfahrt entstanden sind, findet ihr in der Galerie.

Leider ist das Internet zu schlecht um mehr am Artikel oder gar an der Seite zu gestalten.