Am Ziel in Cartagena

Nach 6 Monaten Reise quer durch Südamerika, nach endlosen Busfahrten, Zugetappen und Bootstouren sowie einigen Flügen bin ich endlich wieder am Atlantik angekommen.
Cartagena war immer das Ziel, das ich mir auf den Karten während der Planungsphase markiert habe und irgendwie, trotz einiger Stolpersteine habe ich es dann auch tasächlich geschafft.

Und die Belohnung kann sich wirklich sehen lassen: eine wundervolle Altstadt in alter kolonialer Pracht und dazu sommerlich warme Temperaturen, wie man sie in Bolivien schmerzlich vermisst hat.
Cartagena mag zwar ziemlich touristisch sein, dafür gibt es alles, was man braucht: eine ordentliche Unterkunft, gutes Essen und selbst Postkarten lassen sich finden (ich brauch aber ganz dringen Briefmarken).

Aus Kolumbien gibt es nicht viele Bilder, da uns der etwas merkwürdige Empfang am Flughafen, dann doch etwas in Abwehrhaltung hat gehen lassen. Aber nun ist ja erstmal alles gut und morgen gehe ich mal an den Hafen auf Fotosafari. Dennoch ist Galerie für Kolumbien it den ersten Bildern online und ich werde mich im Laufe des Tages noch um ein Update der kompletten Seite kümmern.

Probleme in Bogotá

Der letzte Abend auf den Galapgos Inseln war wirklich schön. Ein kleines Hotel am Rande von Puerto Ayora, direkt am Wasser. Während des Abendessens konnte man Fische, Schildkröten und Seelöwen beobachten. Dazu war das Essen sehr gut und die Drinks danach gut gemixt.
Heute ging es dann über Quito nach Bogotá. Und was als entspannte Reise begann, endete mit ein paar Problemen. Der Transfer zum Flughafen verlief reibungslos, erst Wassertaxi, dann 30 Minuten Autofahrt, Umstieg auf die Fähre und dann 5 Minuten per Bus zum Terminal. Auch dort verlief alles problemlos, genauso, wie beim Umsteigen.

Doch in Bogotá stellten die Behörden plötzlich unerwartete Fragen, z.B. nach der Unterkunft. Und ohne gebuchte Unterkunft, gibt es bei der Einreise am Fughafen auch keinen Einreisestempel. Stattdessen wird man in ein Hinterzimmer zur „Überprüfung“ gebeten und dort einfach nur herablassend behandelt. Und wer mich kennt, weiß ja, dass ich damit eher schlecht umgehen kann. Doch um weitere Probleme oder Schikanen zu vermeiden, hieß es: auf die Zunge beißen und stattdessen schnell via Handy eine Unterkunft buchen. Noch 7% Akku auf dem Handy, na Klasse! Eine Unterkunft einfach mal ins Blaue gebucht und dem anwesenden Beamten vorgezeigt.
Doch statt die Unterkunft zu prüfen, warf er nur einen oberfläachlichen Blick aufs Handy und schickte uns zurück zu den Schalten, wo es dann endlich den begehrten Einrreisestempel für Kolumbien gab. Und endlich aam Gepäckband angekommen lagen dort zwei vereinsamte Rucksäcke, so dass auch das geschafft war.