Von den Lavafeldern der Küste bis zum Krater des Vulkans

Am vorletzten Tag auf Hawaii war die Besichtigung es Hawaii Volcanoes National Park an der Reihe. Dabei ging es zuerst ans Wasser, hinter den Lavafeldern war ein pechschwarzer Sandsstraand versteckt, der einen kleinen Streifen zwischen dem erkalteten Gestein und dem Meer bildete. Danach ging es mit dem Jeep steil hinauf bis zu den Dampfenden Gaslöchern und zum Krater des Vulkans. Dieser ist aktiv und stößt regelmäßig große Lavamengen aus, die sich in Richtung Meer ergießen. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich der Krater dann in eine spektakuläre Kulisse:

 

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Unterwegs auf Big Island

Nun geht es endlich los… auf eigene Faust mit dem Jeep unterwegs auf Big Island. Das wird dann auch gleich am ersten Tag nach der Ankunft belohnt: Wunderschöne Strände, in der Ferne springen große Wale aus dem Wasser und Schildkröten kommen an Land. Etwas später, nach dem Mittagessen, gab es noch einen wundervollen Ausblick über eines der wohl schönsten und auch ursprünglichsten Täler von Hawaii.

Am nächsten Tag stand dann der Besuch des örtlichen Tsunami-Museums auf dem Plan. Dort war unter anderem zu erfahren, dass statistisch gesehen alle 10 Jahre ein großer Tsunami auf die Inselkette trifft und der nächste ist längst überfällig. Das sollte aber kein Grund für das nächste Ziel sein: der mit 4.205m über dem Meeresspiegel gemessene Mauna Kea ist vom Meeresgrund aus gesehen über 10.000m und vom eigentlichen Fuss des Riesenvulkans bis zum Gipfel sind es ganze 17.000 Meter! Damit ist er praktisch der höchste Berg der Erde 😉

Auf seinem Gipfel ist der Berg schneebedeckt und ein halbes Dutzend Sternwarten sind dort oben errichtet worden, da es dort praktisch wolkenfrei ist und man nachts einen ungetrübten Blick auf das Firmament hat. Ein weiteres bekanntes Phänomen gibt es dort auch wieder anzutreffen: Wenn man binnen kruzer Zeit von der Küste hinauf fährt merkt man doch ganz schnell, wie dünn die Luft dort oben wird und dass einem davon ganz schön schwindelig werden kann 😉

Das Surferparadies von Hawaii

Beim namen Hawaii denkt man zuerst an tropische Temperaturen, Waikiki Beach und natürlich die Surfer. Das alles stand gleich auf dem Programm, als der Flieger morgens in Hawaii landete.
Durch das erneute überfliegen der Datumsgrenze, diesmal in andere Richtung kamen wir, was die Uhrzeit anging, an, bevor wir abgeflogen sind. So hatte man gleich Zeit um Waikiki zu erkunden, Bilder vom völlig überlaufenen Strand und den Surfern zu machen. Am nächsten Tag stand dann noch eine Besichtigung der historischen Stätte von Pearl Harbor auf dem Plan, was sich allerdings als weniger beeindruckend herausstellte. Das war dann auch genug von Honolulu und abends ging es gleich in Richtung Big Island, der größten Insel des 50. US-Bundesstaates, die immer noch wächst und auch die spektakulären Lavaströme beheimatet.
Dann wollen wir mal hoffen, dass es was zu sehen gibt. Das Wetter spielt mit strahlendem Sonnenschein schon mal super mit.

Ein wenig Frust ist aufgekommen, als ich merkte, dass eine meiner Kreditkarten gesperrt wurde, da sie anscheinend kopiert und quer über die USA verteilt zum shoppen und Geldabheben gebraucht wurde. Das Geld gibt es zwar wieder, aber die Formalitäten nerven halt!

Dafür gibt es jetzt endlich wieder gutes und bezahlbares Internet und die Website ist mit den Bildergalerien wieder auf dem allerneusten Stand!