Endlich auf den Galapagos Inseln…

Nach einer durchzechten Nacht, dadurch verspätetem Aufstehen mit verpasstem Flug ist es zwei Tage später doch geschafft. Auf den Galapagos Inseln angekommen, hieß es gleich, noch eine Nacht ungeplant warten und übernachten, da die letzte Fähre zur anvisierten Insel Isabella für uns wegen einer Flugverspätung unerreichbar war.

Doch endlich angekommen, offenbarten sich ganz neue Welten: goldene Stände, hohe Klippen, kahle Felsen, mit Flechten bewachsene Bäume, Vulkane, Riffe, Pinguine, Seelöwen, Leguane, Rochen, Haie und und und…
Das könnte jetzt noch eine Weile so weiter gehen 🙂

Erste Bilder gibt es in der Galerie zu sehen, das Internet ist leider sehr langsam, so dass es immer etwas dauert, bis die Bilder auf dem Server gelandet sind und die Seite aktualisiert werden kann. Doch jetzt ist alles geschafft, zumindest was die Website angeht, die Datensicherung bei der Dropbox würde wohl noch so 20 Stunden dauern, wenn ich denn Internet im Zimmer hätte 🙂

Quito und der Mittelpunkt der Erde

Völlig erschöpft und übernächtigt kamen wir nach mehr als 26 Stunden Reise mit einem nächtlichen Grenzübertritt, viel Streß und Verspätung in Quito an. Und danach hieß es für mich erstmal schlafen, viel schlafen. Zum Glück war ein eine ordentliche Unterkunft schnell gefunden und somit habe ich auch den gesamten nächsten Tag im Bett verbracht. Erst nach einer gewissen Regenerationphase ging es dann auf um Quito und auch das Äquatordenkmal zu erkunden. Quito erscheint mir nach Buenos Aires als europäischste Stadt des südamerikanischen Kontinents, gemäßigtes Klima, schöne Fassaden, breite Bürgersteige, selbst der Verkehr verläuft in europäisch-geordneten Bahnen ab. Dazu gibt es gutes Essen, nur meine bevorzugte Zigarettenmarke gibt es leider nicht. Aber Ecuador ist ja nicht groß und bald geht es nach Kolumbien und bis dahin sollte man sich über so eine Kleinigkeit nun wirklich keine Gedanken machen. Viel eher ist es an der Zeit die nächsten Schritte der Reise zu planen und dann natürlich anzugehen 🙂
Kurz und knapp: Quito ist groß und schön und bot die richtige Gelegenheit um sich mal wieder ein wenig von den Strapazen der Reise zu erholen 🙂

Die Website ist auf dem neuesten Stand und es gibt eine neue Bildergalerie für Ecuador.

Achja, die Postkarten sind natürlich auch geschrieben und werden morgen zur Post gebracht 🙂

Nichts wie raus aus Iquitos…

Bei unserer Ankunft in Iquitos war uns beiden sofort klar….
Nichts wie raus hier! Iquitos ist zwar tropisch warm, wie ich es mag, jedoch auch laut, dreckig und voller dubioser Typen, die einem allen möglichen legalen und vor allem illegalen Dreck andrehen wollen. Und wenn man dann noch einsehen muss, dass der Plan nach Leticia zu kommen erstmal gescheitert ist, will man nur noch weg.
Also ab zum Flughafen, dort notfalls einen Flug buchen oder esser noch, per W-LAN im Internet eine billigere Alternative finden.
Der Flughafen von Iquitos besitzt leider keinen Verkaufsschalter von irgendeiner Airline und auch kein Café mit W-LAN. Also wieder zurück in die Stadt ins Büro von LAN. Die Airline möchte dann für einen Flug ins nahegelegene Ecuador gerne 2000 Dollar pro Person. Aber nicht mit uns! Lieber doch noch eine Nacht in Iquitos und am nächsen morgen für einen Bruchteil des Preises an die peruanisch-ecuadorianische Grenze (Piura). Von dort mit einem Bus 290 km über Serpentinen nach Loja in Ecuador und dann ins Flugzeug nach Quito. Sehr viel anstrengender aber auch sehr viel billiger. Ein perfekter Plan (leider stammt er nicht von mir, Danke Juscha!) 🙂

Jetzt entspannen wir erstmal ein paar Tage in Ecuadors Hauptstadt und wissen, das finale Ziel rückt immer näher!

Die Website wird auf den neuesten Stand gebracht und bald folgen hoffentlich auch Bilder aus Ecuador!