Mit dem TukTuk durch Kambodscha und Südvietnam

Nun ist es offiziell, die mehr als dreiwöchige Reise mit Motorrad und angehängtem TukTuk von Battambang über Phnom Penh und Ho-Chi-Minh-City ist nach mehr als 1.700 gefahrenen Kilometern vorbei.

tuktukfahrtObwohl ich schon Kambodscha anderes vermutete, hat es uns nicht im Stich gelassen, sondern die bevorstehende Strecke bis nach Hanoi ist einfach zu weit um sie mit dem Gefährt in einem angemessenen Zeitrahmen zu realisieren.

Dafür hat es uns in den letzten 3 Wochen meist schöne Momente beschert: Die Unabhängikeit immer und überall die Route anpassen oder unterbrechen zu können. Die Gespräche mit den staundenden Einheimischen oder auch nur das Gegrinse der anderen Fahrer auf den Straßen. Egal ob in Vietnam oder in Kambodscha.

Doch auch so manchen Frust hat das Moped beschehrt. Ständig abspringende Ketten, auslaufendes Öl, verbogene Ständer und und und…

Zeit für ein Fazit über den Verkehr in den beiden Ländern:

Der Verkehr in Vietnam ist einfach mörderisch! Schon bei der ersten Etappe im Land bekamen wir den ersten Toten zu sehen. Und viele brenzlige Situationen, ob mit Autos, Bussen oder LKWs verdeutlichten den Eindruck. In Vietnam wird gefahren und das schnell. Leider wird auch nicht wirklich geguckt, wo man hinfährt und das wichtigste Teil am Fahrzeug ist die Hupe (unser Moped hatte keine). So kommt einem dann auf der Autobahn gerne mal ein LKW entgegen oder beide Spuren des Gegenverkehrs werden zum Überholen genutzt. Generell gilt das Recht des Stärkeren. So ist es dann auch kaum verwunderlich, dass ich einige mal das Steuer verreißen musste und das TukTuk in die Böschung gelenkt habe, um den Frontalzusammenstoß mit dem überholenden Gegenverkehr zu vermeiden.

Und in Kambodscha? In Kambodscha ist der Verkehr etwas angenehmer. Das liegt aber keinesfalls an der etwas größeren Rücksicht der dortigen Fahrer, sondern vor allem an den niedrigeren Geschwindigkeiten. Dadurch dass einfach weniger Autos und vor allem langsamere LKWs auf den Straßen unterwegs sind, ist der Verkehr etwas behäbiger und berechenbarer.

Morgen geht es mit dem TukTuk noch zum Bahnhof und die weitere Strecke wird mit der Bahn absolviert. Das ist dann auch um einiges sicherer. Es war eine schöne Zeit!

Hier noch ein Abschiedsfoto:

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