Kolkata

Schon auf der Fahrt vom Bahnhof zur Unterkunft wurden mir die Gegensätze Kolkatas vor Augen geführt. Auf der einen Seite die völlig überfüllten Straßen mit den Bürgersteigen, die zu Märkten umfunktioniert wurden und auf der anderen Seite die Neubauviertel mit ihren geplanten Wohnblöcken. Der Verkehr in der Stadt wartet dringend auf die Entlastung, die die in Bau befindliche U-Bahnerweiterung verspricht.

Am Tag nach der Ankunft ging es dann wieder ins Stadtzentrum. Hauptattraktionen der Stadt sind ohne Frage das Victoria Monument und die vielen verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten, wie der große Blumenmarkt und die vielen Obststände. Weiterhin lassen sich natürlich wieder einige Hindu-Tempel und Ghats besichtigen.

Kolkata oder Kalkutta, wie wir es bei uns immer noch nennen, ist für mich so ein wenig zum Paradebeispiel Indiens geworden. Zuerst erinnerte mich die Stadt ein wenig an Bangkok mit seinen Straßen über Brücken, dem in Bau befindlichen Skytrain und den vielen Lagunen und Kanälen. Doch dann war es auch wieder ganz anders.
Die Stadt ist wirklich quierlig und eigentlich genauso, wie ich mir Indien immer vorgestellt habe: überfüllt, laut, geschäftig. Und dazu steigt einem ein leckerer exotischer Duft in die Nase nur damit einem, 2 Meter weiter entfernt, vor Gestank kotzübel wird. Generell ist es eine Stadt voller Gegensätze, von prachtvollen Palästen zu unendlich vielen Armen und Obdachlosen, die ihr Leben vollständig auf der Straße verbringen.

Ich mag Kolkata richtig gerne, doch die Stadt befindet sich im Wandel, wie gesagt, wird viel für die Infrastruktur getan und überall gebaut. Mal sehen, wie es sich verändert. Leider geht es morgen für mich schon weiter, denn ich habe nach langem Warten dann doch Zugtickets in Richtung Darjeeling bekommen.

Bilder aus Kolkata gibt es natürlich in der Bildergalerie

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