Die 4 tausend Inseln

Ganz im Süden von Laos, praktisch schon an der Grenze zu Kambodscha liegen die 4 tausend Inseln. Die meisten sind eigentlich nur ein paar Felsen, die gerade so aus dem Wasser herausragen, aber es gibt auch einige große bewohnte Flecken mitten im Mekong, dessen Strömung doch überaschend stark ist.
In Don Det gibt es einige Unterkünfte und auch Restaurants. Überall werden Fahrräder vermietet, damit man die Inseln, die teilweise über Brücken, teilweise durch Fährbetrieb mit Kanus, miteinander verbunden sind, erkunden kann.
Macht man sich dann auf den Schotterpisten auf den Weg, entdeckt man wunderschöne Natur und verfallene koloniale Hinterlassenschaften Frankreichs.

Um die Stromschnellen und Wasserfälle des Mekong zu überwinden , haben die Franzosen eine komplexe Infrastruktur aufgebaut. Boote wurden an Land gebracht, auf eine Eisenbahn verladen und etwas weiter stromaufwärts wieder zu Wasser gelassen. All das lässt sich heutzutage noch anhand der Ruinen nachvollziehen.

Und wer keine Lust auf Kolonialgeschichte hat, kann es sich an einer Bar nahe der Wasserfälle oder am Ufer während des Sonnenuntergangs gemütlich machen.

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