Choroní & Santa Elena de Uairén

So, ich sitze jetzt in Santa Elena, direkt an der Grenze zu Brasilien…
Ich bin von Choroní quer durch Venezuela hier hergereist und habe kein einziges Foto gemacht. Hört sich jetzt blöd an, aber ist so. Dennoch wird sich da noch was tun. Aber mal der Reihe nach:

Choroní ist ein kleines Nest westlich von Caracas, mit einem hübschen Strand und weiteren Buchten, die nur per Boot erreicht werden können. Ein kleiner idyllischer Fleck, der am Wochenende so richtig aufwacht! Da kommen die Wochenendtouristen aus Caracas und am Hafen ist richtig was los: günstiges Essen, viele Menschen, billiges Bier. Reisende aus ganz Südamerika verkaufen hier Kunsthandwerk und sind immer für einen Plausch zu haben. Nur Europäer sind selten, so wie in ganz Venezuela.
Doch ich habe Rob getroffen, ein Engländer aus Barth, mit ihm und einer Gruppe Südamerikaner feiern wir noch weit bis in die Morgenstunden um dann am Strand zu relaxen.

Nach 5 Tagen ist es dann an der Zeit weiterzuziehen. Rob geht nach Westen, ich nach Süden. Aus Vorsicht habe ich am FLughafen zu wenig Geld getauscht und müsste jetzt nochmal nach Caracas. Oder eben nach Santa Elena, das wäre noch besser, damit ich in Brasilien Geld abheben und dann auf dem Schwarzmarkt tauschen kann, so behalte ich meine Bargeldreserve. Denn auf offiziellem Weg tauschen oder per Kreditkarte abheben macht das Leben in Venezuela sehr teuer. Man bekommt auf dem Schwarztmarkt das 10-fache des Kurses, also bleibt keine andere Wahl. Los geht’s zur 2 Tagesreise über 1400 km (für 8 Euro) nach Santa Elena.

Santa Elena selbst ist eine dreckige Kleinstadt an der Grenze. Aber es geht geschäftig zu. Der Schmuggel und der Schwarzmarkt haben Hochkonjunktur. Ich habe mich entschieden hier erstmal auszuruhen (ich hab mir eine dicke Erkältung eingefangen) und von hier aus Trecks und Ausflüge zu machen, bevor es dann weiter nach Brasilien geht.

Achja übrigens: Die Website hat ihr großes Update bekommen. Kuba ist jetzt vollständig, bis auf die Bilder, die werden in den nächsten 24 Stunden hochgeladen. Ich weiß, an der Ausrichtung der Bilder muss ich noch arbeiten. Das steht ganz oben auf der to do Liste!

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