Auf nach Argentinien! Buenos Aires!

Am Flughafen in Buenos Aires habe ich als erstes (Dank gratis WiFi) erfahren, dass Buenos AiresArgentinien praktisch bankrott ist. Die Schulden bei gewissen Hedge-Fonds wurden nicht beglichen. Und schon kamen bei mir Fragen auf: was ist im Land los? Fahren Busse? Kriege ich Geld? Kann ich Geld tauschen?
Und als ich den Flughafen verlassen hatte und das erste Mal die Luft der argentinischen Hauptstadt schnupperte relativierten sich meine Bedenken sehr schnell. Alles läuft und die Menschen gehen ihren gewohnten Tätigkeiten nach. Nur die Kurse auf dem Schwarzmarkt für Geldwechsel haben sich ein wenig verändert. Ansonsten scheint alles seinen gewohnten Gang zu gehen. Ein wenig Bedenken hatte ich ja auch wegen des Schwarzmarktes, doch im Gegensatz zu Venezuela, wo die Unterschiede zwischen staatlich reguliertem und tatsächlichem Kurs ja auch um einiges größer sind, wird das Geldwechseln auf der Straße von der Polizei geduldet beziehungsweise ignoriert. Dafür gibt es andere Wege mit den hiesigen Gesetzen in Konflikt zu geraten…

Buenos AIres selbst strotzt nicht gerade vor typischen Sehenswürdigkeiten. Der Obelisk, die breiteste Avenida der Welt und der Governeurspalast, das war es dann auch schon fast. Und dennoch wirkt die Stadt mit ihrem europäischen Stil irgendwie anziehend oder vielleicht auch gerade deshalb. Statt sich mit Sightseeing zu beschäftigen kann man es ganz entspannt angehen lassen, sich durch die Viertel, die teilweise an Paris, teilweise an Kreuzberg vor 15 Jahren, teilweise an Neukölln erinnern, treiben lassen und hier und dort einen (guten!) Kaffee trinken, etwas Essen und abends ins pulsierende Nachtleben eintauchen. Und dieses Nachtleben besteht eben nicht nur aus Tango, vielmehr sind alle Musikrichtungen von Elektro bis Punk verteten 😉

Die Website hat auch ein kleines Update erfahren: Neue Bildergalerien, die Route wurde aktualisiert und die Daten und Fakten Seite auf den Stand der Abreise in Rio gebracht.
Danke für die netten Mails bezüglich der Postkarten, ich versuche so viel wie möglich davon zu erledigen, nicht wundern, auf einer Karte muss ich diesmal 4 Briefmarken unterbringen 🙂

 

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