Kurze Zwischenmeldung aus Neuseeland

Dadurch, dass ich nur mit einer örtlichen SIM-Karte im lädnlichen Neuseeland unterwegs bin und das WLAN hier mehr schlecht als recht funktioniert gibt es nur ein kleines Lebenszeichen von der Nordinsel dieses schönen Landes.

Dieser Beitrag soll aber durch einige Updates noch wachsen, mal schauen ob das was wird.

Hier mal ein kleiner Anfang: Von Auckland ging es gleich in den Camper, der die nächsten 2 Wochen als fahrbarer Untersatz und Schlafstätte zugleich dienen sollte. Ein herrlicher Außengrill, gegen den ich mich zuerst gewehrt hatte macht das Gefährt dazu noch zu einer wunderbaren Kochstation!
Als erstes Ziel nach Auckland wurde die Halbinsel Coromandel ausgemacht, von dort aus ging es dann gleich weiter nach Matamata, das durch die Filmkulissen für das Auenland im Film „Herr der Ringe“ berühmt wurde. Eine Besichtigung kostete allerdings 75 Dollar, womit sich das Thema dann auch sehr schnell erübrigte und stattdessen Rotorua angesteuert wurde. Von dort aus ging es dann in die eigentliche Hauptstadt Neuseelands, nach Wellington.

Dort stieß ich das erste mal auf die Neuseelandische Nationalparkverwalting, die unzählige Campingfllächen, meist idyllisch gelegen, für schmales Geld (5-10 Euro) zur Verfügung stellt. Ein Tipp, den ich jedem nur ans Herz legen kann!

Von Wellington ging es per Autofähre (vor dem verladen hatte ich unbegründeter Weise ein wenig Bammel) nach Picton auf der Südinsel. Dort ist das Klima gleich ein wenig kühler und man fühlt sich an Skandinavien erinnert.
Karikoura, der zweite Stopp ist ein herrlicher Ort um Seelöwen, Albatrosse, Delfine und natürliche Wale zu beobachten. Schon wenige Minuten nach dem das Boot fürs Wale Watching den Hafen verlassen hatte, bekam man den ersten Pottwal und später sogar einen riesigen Blauwal zu Gesicht!

Am nächsten Tag ging es zum Franz Josef Gletscher, der größte Gletscher, den ich bisher gesehen habe, aber das soll nicht viel heißen. Leider ist auch dieser Gletscher stark auf dem Rückzug, so daß das Betreten nur noch nach einem vorherigen Helikopterflug an den Rand des Gletschers möglich ist.

Nach der Beischtigung des Gletschers ging es dann direkt nach Queenstown, dem Fun-Sport Mekka Neuseelands, wenn nicht gar der Welt.

 

Eine kleine Anmerkung zum Autofahren gibt es noch: Der Linksverkehr ist erstaunlich gut zu bewältigen. Allerdings hat es mich doch 2 mal, zu Beginn der Fahrt auf die rechte Seite verschlagen, was Dank der Rücksicht und der Freundlichkeit der Neuseeländer allerdings nicht wirklich gefährlich wurde. Es ist nur ungewohnt „falsch herum“ in einen Kreisverkehr einzufahren und davon gibt es, neben unzähligen Schafen und Rindern in diesem Land auch so einige 🙂

 

Die Route, Bildergalerie, Daten und Fakten usw. wurden auf den neuesten Stand gebracht und die ersten Postkarten sind auch schon unterwegs 😉

Kurzer Zwischenstop auf Bora Bora

Nach 3 Flügen, 28 Stunden Reise, davon 16 Stunden Warten (das bringen die billigen Flugkombinationen leider öfter mal mit sich) heißt es nun Ankunft auf der nächsten Insel: Bora Bora, zu Französisch-Polynesien gehörend kann als Eu_bürger völlig ohne bürokratische Formalitäten betreten werden. Allerdings wird dies nur ein kurzer Zwischenstopp im Paradies, denn die Preise sind wirklich teuflisch!

Also heißt es die Zeit schnell nutzen und gleich nach Ankunft ins Wasser. Zum Glück spielt das Wetter mit und man kann gleich loslegen. Erste Bilder gibt es in der Galerie und die Seite wird jetzt gleich mit einem Update versehen 🙂

Von den Lavafeldern der Küste bis zum Krater des Vulkans

Am vorletzten Tag auf Hawaii war die Besichtigung es Hawaii Volcanoes National Park an der Reihe. Dabei ging es zuerst ans Wasser, hinter den Lavafeldern war ein pechschwarzer Sandsstraand versteckt, der einen kleinen Streifen zwischen dem erkalteten Gestein und dem Meer bildete. Danach ging es mit dem Jeep steil hinauf bis zu den Dampfenden Gaslöchern und zum Krater des Vulkans. Dieser ist aktiv und stößt regelmäßig große Lavamengen aus, die sich in Richtung Meer ergießen. Nach Einbruch der Dunkelheit verwandelt sich der Krater dann in eine spektakuläre Kulisse:

 

Weitere Bilder findet ihr in der Galerie

Unterwegs auf Big Island

Nun geht es endlich los… auf eigene Faust mit dem Jeep unterwegs auf Big Island. Das wird dann auch gleich am ersten Tag nach der Ankunft belohnt: Wunderschöne Strände, in der Ferne springen große Wale aus dem Wasser und Schildkröten kommen an Land. Etwas später, nach dem Mittagessen, gab es noch einen wundervollen Ausblick über eines der wohl schönsten und auch ursprünglichsten Täler von Hawaii.

Am nächsten Tag stand dann der Besuch des örtlichen Tsunami-Museums auf dem Plan. Dort war unter anderem zu erfahren, dass statistisch gesehen alle 10 Jahre ein großer Tsunami auf die Inselkette trifft und der nächste ist längst überfällig. Das sollte aber kein Grund für das nächste Ziel sein: der mit 4.205m über dem Meeresspiegel gemessene Mauna Kea ist vom Meeresgrund aus gesehen über 10.000m und vom eigentlichen Fuss des Riesenvulkans bis zum Gipfel sind es ganze 17.000 Meter! Damit ist er praktisch der höchste Berg der Erde 😉

Auf seinem Gipfel ist der Berg schneebedeckt und ein halbes Dutzend Sternwarten sind dort oben errichtet worden, da es dort praktisch wolkenfrei ist und man nachts einen ungetrübten Blick auf das Firmament hat. Ein weiteres bekanntes Phänomen gibt es dort auch wieder anzutreffen: Wenn man binnen kruzer Zeit von der Küste hinauf fährt merkt man doch ganz schnell, wie dünn die Luft dort oben wird und dass einem davon ganz schön schwindelig werden kann 😉

Das Surferparadies von Hawaii

Beim namen Hawaii denkt man zuerst an tropische Temperaturen, Waikiki Beach und natürlich die Surfer. Das alles stand gleich auf dem Programm, als der Flieger morgens in Hawaii landete.
Durch das erneute überfliegen der Datumsgrenze, diesmal in andere Richtung kamen wir, was die Uhrzeit anging, an, bevor wir abgeflogen sind. So hatte man gleich Zeit um Waikiki zu erkunden, Bilder vom völlig überlaufenen Strand und den Surfern zu machen. Am nächsten Tag stand dann noch eine Besichtigung der historischen Stätte von Pearl Harbor auf dem Plan, was sich allerdings als weniger beeindruckend herausstellte. Das war dann auch genug von Honolulu und abends ging es gleich in Richtung Big Island, der größten Insel des 50. US-Bundesstaates, die immer noch wächst und auch die spektakulären Lavaströme beheimatet.
Dann wollen wir mal hoffen, dass es was zu sehen gibt. Das Wetter spielt mit strahlendem Sonnenschein schon mal super mit.

Ein wenig Frust ist aufgekommen, als ich merkte, dass eine meiner Kreditkarten gesperrt wurde, da sie anscheinend kopiert und quer über die USA verteilt zum shoppen und Geldabheben gebraucht wurde. Das Geld gibt es zwar wieder, aber die Formalitäten nerven halt!

Dafür gibt es jetzt endlich wieder gutes und bezahlbares Internet und die Website ist mit den Bildergalerien wieder auf dem allerneusten Stand!

Vom Chaos auf Samoa ins entspannende Vanuatu

Durch eigene Blödheit und Verschlafenheit (Kontaktlinsen verloren, Datum verpeilt) wurde aus der Inseltour im eigenen Mietwagen auf Samoa erstmal wenig, genau genommen gar nichts. Stattdessen hieß es dann den eigenen Frust möglichst gut wegstecken und die Sonne mit kalten Drinks genießen, bevor es dann per Flieger weiter ging.

Das nächste Ziel hieß dann Vanuatu, mehrmals wurden die Bewohner zum glücklichsten Volk der Welt ernannt und die Insel ist auch ein tropisches Paradies, wenn denn das Wetter mitspielt! So ging es dann im Regen per Zip Line durch die Baumwipfel und über 90 Meter tiefe Schluchten und am letzten Tag konnte man beim Schnorcheln dank Sonnenschein auch einiges erkennen. Dazu wartete Vanuatu mit einem weiteren kleinen Highlight auf: Ein Unterwasserbriefkasten, zu dem man hinabtauchen musste um seine Post einzuwerfen. Allerdings kostete eine wasserfeste Karte 4 Euro, so dass ich davon nur wenig Gebrauch gemacht habe 😉